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Aktuelle Informationen aus dem Schwarzwald

Juli 2009

Ferienwohnungen sind die großen Gewinner

Soeben hat das Statistische Landesamt Baden-Württemberg seine Auswertung für Mai 2009 vorgelegt. Demnach zählen Ferienwohnungen und –häuser zu den Gewinnern: Sie verzeichneten bei den Ankünften eine Zunahme von 2,0 Prozent; der Anteil ausländischer Gäste legte sogar um 17,7 Prozent zu. Die Übernachtungen schrumpften jedoch um 9,5 Prozent. Lediglich Erholungs- und Ferienheime hielten die Fewos vom ersten Platz fern: Sie verzeichneten bei den Ankünften ein Plus von 4,4 Prozent, bei den Übernachtungen ein Minus von 6,4 Prozent. Die Hotels hatten einen Ankünfterückgang von -3,3 Prozent (Übernachtungen -5,0 Prozent), die Hotel garnis -2,3 Prozent, Gasthöfe - 4,1 Prozent, Pensionen -1,8 Prozent zu verzeichnen. Größter Verlierer waren die Campingplätze, die -11,0 Prozent bei den Ankünften und -15,8 Prozent bei den Übernachtungen hinnehmen mussten. Insgesamt setzte sich der Schrumpfungsprozess fort: Alle Betriebsarten zusammengezählt hatten ein Minus von 3,3 Prozent. Interessant auch die Unterscheidung nach Gemeindegruppen: Lediglich die Kneippkurorte hatten mit +0,7 Prozent mehr Ankünfte. Den geringsten Ankünfte-Schwund hatten die Luftkurorte mit –2,3 Prozent, allerdings reduzierten sich die Übernachtungen hier um –10,8 Prozent. Größter Verlierer waren die Mineral- und Moorbäder (Ankünfte -6,7 Prozent, Übernachtungen –5,9 Prozent).

Verteilt auf die drei großen Schwarzwald-Reisegebiete hatte der Südschwarzwald mit 267.300 Übernachtungen bei den Ankünften den geringsten Schwund (-2,5 Prozent) vor dem Nordschwarzwald (192.900 Ankünfte, -3,1 Prozent) und dem mittleren Schwarzwald (179.500 Ankünfte, -4,3 Prozent). Insgesamt hält der Trend zu kürzeren Aufenthaltsdauern an.

Mit 77.230 Ankünften und 151.400 Übernachtungen zählten die Schweizer mit Abstand zur größten ausländischen Gästegruppe; sie legten sogar um 5,9 Prozent bei den Ankünften und 1,8 Prozent bei den Übernachtungen zu. Die nächst wichtigen Herkunftsländer waren im Mai die Niederlande (37.027 Ankünfte, -6,7 Prozent) sowie Frankreich (30.819 Ankünfte, +11,7 Prozent)

Willkommen daheim!

Laut Bericht der Zeitschrift "Focus" vom 13. Juli 2009 ist ein deutlicher Trend zum Inlandurlaub zu spüren. "Warum in die Ferne schweifen, fragt sich so mancher deutscher Urlauber, und bucht Ferien in der Heimat, die mit besten Hotels und Pensionen glänzt." Inzwischen ist die Heimat einer der weltweit wichtigsten Standorte für Hotelentwicklungen geworden. Allein in diesem Jahr gehen hierzulande 174 Hotels mit 27.000 Betten neu an den Start. Übrigens: Ferienwohnungen und –häuser stehen ebenso bestens da, sofern das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Ein wenig Verwöhn-Luxus ist gefragt. Die neue Liebe zum Inlandurlaub macht sich in der Reisebranche allerdings auch negativ spürbar: Fernreisen (von uns bereits im letzten Jahr angekündigt) brechen ein. Mallorca und der gesamte Mittelmeerraum verzeichnet immer schlechtere Zahlen, von den Langstreckenzielen erst gar nicht zu sprechen. Vielleicht wird das Inlandergebnis noch besser, denn die großen Reiseveranstalter reagieren auf den Trendwechsel und konzentrieren sich stärker auf Regionen zwischen Alpen, Schwarzwald und Nordsee. "Wenn es weiterhin so gut läuft, könnten wir im Sommer sogar auf ein zweistelliges Plus kommen", rechnet beispielsweise Martin Katz, Geschäftsführer bei Ameropa (Spezialist für Deutschland-Urlaub mit der Bahn). Auch der virtuelle Vermarkter Binoli, der bislang für den Anteilseigner Air Berlin die letzten freien Sitze Richtung Mittelmeer versilberte, mischt plötzlich im Inlandgeschäft mit und offeriert heimische Großstadthotels. Ein neuer Deutschland-Optimusmus grassiert auch beim Marktführer TUI. "Die Nachfrage liegt bei uns sogar über dem Vorjahresniveau", so Volker Böttcher.

Was der Gast möchte...

Klarer Fall, wer in den Urlaub reist, der erwartet optimalen Service und ein Ferienzuhause, das keine Wünsche offen lässt. Sauberkeit und gepflegtes Erscheinen sind Selbstverständlichkeiten, Design mag schön sein, spielt aber eher eine untergeordnete Rolle. Laut "Communication Networks 12.0" trifft der Hotelgast seine Entscheidungen nach folgenden Aspekten: saubere Zimmer 81,7 Prozent, gepflegte Anlage 62,1 Prozent, vielfältige Küche (viel frisches Obst) 60,0 Prozent, komfortable Betten 55,9 Prozent, Schwimmbad 49,5 Prozent, persönliche Atmosphäre 48,4 Prozent, ruhige Lage 44,1 Prozent, landestypische Küche 42,6 Prozent, reichhaltige Mahlzeiten 36,1 Prozent, rascher Service 32,8 Prozent, individueller Service 31,3 Prozent, Wellnessangebote 27,1 Prozent, stilvolle Einrichtung 25,4 Prozent, Fitness- / Sportangebote 25,3 Prozent, regionaltypische Bauweise / Einrichtung 24,8 Prozent, kleines individuelles Hotel 23,7 Prozent, luxuriöses anspruchsvolles Ambiente 14,0 Prozent, Animation 13,7 Prozent, Kinderbetreuung 12,5 Prozent, Hotelketten-Zugehörigkeit 10,7 Prozent, Design-Hotel 4,5 Prozent. – Diese Bewertung lässt sich nach unseren Beobachtungen auf Ferienwohnungen und –häuser sowie auf alle übrigen Beherbergungsbetriebe übertragen.

Schwarzwald zählt zur ersten Wahl

Das Wald- und Wiesengebirge zwischen Hochrhein und Pforzheim, Oberrhein und Neckar ist eine der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands. Schon der Name „Schwarzwald“ lässt Urlaubsstimmung aufkommen. Wen wundert’s, denn wir können nicht nur alles (außer Hochdeutsch), sondern haben auch allerhand vorzuweisen: eine hinreißende, einzigartige Urlaubslandschaft, Freizeitmöglichkeiten im Überfluss, prima Unterkünfte und eine Küche, die ihresgleichen sucht. In den ersten vier Monaten dieses Jahres verzeichnete der Südschwarzwald ein Plus von 0,6 Prozent bei den Gästeankünften (658.637 Ankünfte, 2,14 Millionen Übernachtungen) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der bislang erfolgsorientierte mittlere Schwarzwald musste jedoch ein leichtes Minus von 0,7 Prozent (377.360 Ankünfte) verkraften, der Nordschwarzwald sogar ein Minus von 2,1 Prozent (588.175 Ankünften). Das Positivergebnis des Südschwarzwaldes wäre noch besser, wenn beispielsweise der Hochschwarzwald trotz sündhaftteurer Aktionen nicht ein doppeltes Minus eingefahren hätte: -0,4 Prozent bei 154.425 Ankünften, -1,41 Prozent bei 651.570 Übernachtungen bis April.

Große Pläne für die Schublade

Die hoch gepriesenen "Erlebniswelten" in Triberg werden wohl ein Traum bleiben. Nach endlosen Diskussionen und immer wieder neuen Abspeckvarianten sowie einem Gezanke innerhalb der Stadt hatte es nun Investor Günther Möckesch satt und warf das Handtuch. Jetzt ruft ausgerechnet die örtliche Kuckucksuhrenindustrie die Bevölkerung zur Solidarität auf, sich hinter das Projekt zu stellen, damit neue Besucherströme nach Triberg finden und die Kinder eine Zukunft haben – und wohl auch wieder mehr Kuckucksuhren gekauft werden. Derzeit ist die Ferienregion um die weltberühmten Wasserfälle arg gebeutelt. Jetzt wurde auch noch das Profi-Radrennen "GP Triberg", laut Eigenwerbung das schwerste Eintagesrennen Deutschlands, vom Gemeinderat gekippt. Begründung: Der erhoffte Werbeeffekt sei ausgeblieben. Kein Wunder, denn schon die Homepage ist von gestern. Dort werden die Gäste noch immer mit einer Osterglocke vor dem Wasserfall begrüßt. Und touristische Öffentlichkeitsarbeit findet mehrheitlich in den Lokalzeitungen statt.

Imagepflege ist immens wichtig

Warum haben die einen Gastgeber mehr Gäste als die anderen? Warum sind manche Urlaubsorte beliebter als andere? Schaut man sich die Schwarzwaldstädte und Dörfer vor Ort an, glänzen alle mit einem herausragenden Angebot. Die Wahl wird angesichts der sichtbaren Qualität zur Qual. Die Schwarzwälder lieben eben ihre Heimat und pflegen sie bestens, setzen mit Blumen Farbakzente, putzen die Häuser fein säuberlich heraus. Hinzu kommt ein unvergleichbar vielfältiges Freizeitangebot. Da bleiben keine Wünsche offen. Und dennoch gibt es enorme Unterschiede. Die Erklärung verrät ein Blick ins Internet: Viele Homepage sind in einer Zeit, in der die Urlaubswahl zumeist übers Internet getroffen wird, aus längst vergangenen Zeiten. Wie soll beispielsweise ein Interessent für Schönwald oder Schonach bei Triberg angesichts der ziemlich unprofessionellen Gemeindehomepages erfahren, warum er seine Urlaubswahl ausgerechnet für die Kuckcksuhrenregion treffen soll? Ähnlich verhält es sich bei den Unterkünften. Wer sich jedoch überzeugend präsentiert und seine Stärken hervorhebt, kann sich über Gäste freuen. Auch im Kuckucksuhrenland und trotz der irritierenden Selbstdarstellung. Vielleicht sind die Schwarzwälder auch zu bescheiden, um ihre Vorzüge hervorzuheben.

Ähnlich verblüfft dürften die Gäste Bad Liebenzells sein, dessen Rathaus offensichtlich nur noch die Zielgruppe der Senioren anpeilt. Warum sonst lächelt auf dem Imageprospekt ein zwar sympathisches, aber halt doch in die Jahre gekommenes Urlaubspaar den Betrachter großformatig an? Da hat die Profi-Werbeagentur wohl ein wenig daneben gelangt. Wo sind die Familien, Kinder und jung gebliebenen Reisenden? Zugegeben, älter (und erfahrener) werden wir alle, doch innerlich fühlen wir uns halt viel jünger. Erst recht im Urlaub. Dabei hat der liebevoll herausgeputzte Kurort an der Nagold, der bereits 1526 vom großen Naturarzt Paracelsus gerühmt wurde, weit mehr zu bieten – für alle Altersgruppen. Und die Burg Liebenzell (Ausflugsziel mit Restaurant und Panoramablick ins Nagoldtal) war sogar die wichtigste Burg des Nordschwarzwaldes.

Neue Urlaubsgäste ansprechen

Eine vielseitige Landschaft, eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten, ein gepflegtes Feriendomizil und die erfrischende Gastfreundschaft der Schwarzwälder. Das ist die Rezeptur, die Schwarzwaldurlauber so sehr schätzen und weshalb sie sogar nach Monaten ins Schwärmen kommen. Nicht umsonst besteht ein hoher Anteil der Feriengäste aus Stammgästen. Wem’s gut geht, der kommt gerne wieder. Hin und wieder müssen jedoch neue Gäste angesprochen werden. Im Zeitalter des WWW kommt der Homepage eine wichtige Rolle zu. Um sie auf vordere Suchmaschinenränge zu transportieren, ist die Mithilfe großer Portale wie
www.Schwarzwaldfuehrer.de, www.Schwarzwaldgastgeber.de oder www.Schwarzwald.AG mit direkter Verlinkung zur Gastgeberhomepage nötig. Portale werden von Google & Co. höher bewertet und belegen deshalb meist die ersten Suchmaschinenseiten. So gesehen bringen Einträge in Katalogseiten ohne direkte Verlinkung, die lediglich auf Provisionsbasis arbeiten, gar nichts. Qualifizierte Verlinkungen sorgen also für ein besseres Ranking. Echte Portale erfüllen noch eine zweite Funktion: Urlauber können sich quasi im Sauseschritt einen Überblick über das Angebot ihrer favorisierten Urlaubsregion machen. Spricht ein Angebot an, surfen sie auf die verlinkte Gastgeberhomepage.

Siegeszug des Internet für die Touristikbranche nicht zu bremsen

Rund 70 Prozent der Deutschen nutzen das Internet als Informationsmedium. Laut dem "(N)ONLINER Atlas 2009" ist der Anteil der Internetnutzer im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 69,1 Prozent gestiegen und weist damit die zweithöchste Steigerungsrate der letzten sechs Jahre auf. Gleichzeitig ist der Offliner-Anteil um 3,3 Prozentpunkte auf 26,6 Prozent gesunken. Das sind Ergebnisse einer Studie der Initiative D21, die zum neunten Mal von TNS Infratest durchgeführt wurde. Mit 74,2 Prozent Internetnutzern liegt Bremen vor Berlin (73,3 Prozent) auf Platz 1 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit 8,1 Prozentpunkten am deutlichsten von allen Bundesländern gesteigert. Auf Platz 2 liegt Baden-Württemberg mit 72,6 Prozent, Bayern mit 69,2 Prozent nur auf Rang 9. Zieht man die Herkunft der Urlauber in Betracht, gewinnen die Zahlen an Bedeutung: Ein Großteil der Schwarzwaldurlauber kommt bekanntlich aus dem eigenen Ländle.

Schweiz das wichtigste Herkunftsland

Die Schweiz ist das wichtigste Urlauber-Herkunftsland. In den ersten vier Monaten wurden im Ländle 96.925 Ankünfte aus der Eidgenossenschaft gezählt, was ein Zuwachs von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausmacht. Die Übernachtungen stiegen um 6,6 Prozent auf 209.591. Die Franzosen belegten mit 43.687 Ankünften und einem Zuwachs um 6,6 Prozent bei den Ankünften den zweiten Platz vor den Niederländern mit 41.984 Übernachtungen (+0,0 Prozent Ankünfte). Aus Belgien wurden 15,2 Prozent mehr gezählt (20.509 Ankünfte). Stark rückläufig sind die Anreisen aus Amerika (-15,3 Prozent, 12.637 Ankünfte) sowie von allen anderen Kontinenten. Insgesamt erhöhte sich der Anteil ausländischer Gäste jedoch um 0,5 Prozent auf 328.158 Ankünfte gegenüber 1,3 Millionen Gästen aus Deutschland. Die Zahlen stammen vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg.

Hotelbewertungen sind der letzte Schrei...

Hotel- und Gastgeberbewertungen sind derzeit das Non-Plus-Ultra in der Reisebranche. Auch im Schwarzwald. Wer etwas auf sich hält, sammelt nicht nur Sterne (die lediglich etwas über den Ausstattungsumfang aussagen, zum Beispiel ob ein Ganzkörperspiegel vorhanden ist), sondern lässt sich auch noch (positiv) bewerten. Allein HolidayCheck hat derzeit mehr als eine Million Bewertungen zu bieten. Aber entsprechen die ziemlich subjektiven Bewertungen auch den Urlaubsansprüchen? Klar ist, wer seinen frohgelaunten Urlaubsgästen das Versprechen abringt, nach der Rückkehr eine (positive) Online-Bewertung abzugeben, hat den besten Empfehlungsgrad. Urlaubsgäste sollten sich also nicht nur von den Zahlen beeindrucken lassen, sondern das Angebot genau unter die Lupe nehmen. Ein Indiz vermittelt die Gastgeber-Homepage. Damit wäre ich wieder beider Imagepflege: Die Internetpräsenz muss ansprechend und ehrlich, in einer guten, verständlichen Sprache geschrieben sein, einen logischen Aufbau (Navigation) besitzen und durch überzeugende Bilder glänzen. Bilder sagen nun mal mehr als tausend Worte.

Kurtaxe & Co.

Es muss wohl ein tiefer Sinn dahinter stecken. Aber erschlossen hat er sich mir bis heute nicht. Gemeint ist die Kurtaxe. Ursprünglich zur Mitfinanzierung von Kureinrichtungen erdacht, erheben mittlerweile fast alle Gemeinden diese Abgabe, auch wenn sich die Gäste selbst nicht als Kurgäste, sondern als Urlauber empfinden. Seit Einführung der Konus-Gästekarte ist landesweit sogar eine Anhebung festzustellen. Das sorgt für Unverständnis – bei Gästen und Gastgebern. Denn längst nicht alle Gemeinden, in denen Konus gilt, erheben Kurtaxen. Zu den Wehrhaften zählen Städte wie Freiburg im Breisgau sowie kleine Kommunen wie Eichstetten am Kaiserstuhl. Die positiven Gästezahlen sprechen für sich. Übrigens, die angebliche Kurtaxepflicht ist laut Kommunalabgabegesetz eine Kann-Bestimmung.

Kurtaxe (Kommunalabgabegesetz, § 43): „Kurorte, Erholungsorte und sonstige Fremdenverkehrsgemeinden können eine Kurtaxe erheben, um ihre Kosten für die Herstellung und Unterhaltung der zu Kur- und Erholungszwecken bereitgestellten Einrichtungen und für die zu diesem Zweck durchgeführten Veranstaltungen sowie für die, gegebenenfalls auch im Rahmen eines überregionalen Verbunds, den Kur- und Erholungsgästen eingeräumte Möglichkeit der kostenlosen Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs zu decken.“

Fremdenverkehrsbeiträge (Kommunalabgabegesetz, § 44): „Kurorte, Erholungsorte und sonstige Fremdenverkehrsgemeinden können zur Förderung des Fremdenverkehrs und des Erholungs- und Kurbetriebs für jedes Haushaltsjahr von allen natürlichen Personen, die eine selbstständige Tätigkeit ausüben, und von allen juristischen Personen Fremdenverkehrsbeiträge erheben, soweit ihnen in der Gemeinde aus dem Fremdenverkehr oder dem Kurbetrieb unmittelbar oder mittelbar besondere wirtschaftliche Vorteile erwachsen.“

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